Deutscher Schützenbund wehrt sich gegen Artikel "Aus Sport wird eben doch Mord" von Roman Grafe, erschienen in der FAZ am 29.12.15

Liebe Besucherinnen und Besucher,
liebe Schützenschwestern und -brüder,

die Pariser Terroranschläge im November vergangenen Jahres haben wohl die meisten von uns bis ins Mark erschüttert. Voller Angst und Entsetzen mussten wir erkennen: nun ist der Terror in seiner grausamsten Form im Herzen Europas angekommen.

Als wären die bloßen Anschläge mit ihrer schrecklichen Anzahl an Todesopfern nicht genug, lenkte sich der Blick der Schuld schnell AUCH auf den Schießsport. Denn einer der Terroristen soll Mitglied bzw. ehemaliges Mitglied eines europäischen Schützenvereines gewesen sein. Sofort war der Ruf nach schärferen Waffengesetzen dort. Und prompt rückten die Sportschützen in das zweifelhafte Licht mordbereiter Kameradschaften ohne Gefühl und mit eintrainierter Kaltblütigkeit, auf nichts weiter als auf ein Ziel fixiert.

So verwundert es nicht, dass alsbald auch ein Kommentar hierzu in der F.A.Z. zu finden war. Der Deutsche Schützenbund hat sofort reagiert und einen Brief an die Zeitung geschrieben, in welchem er seine Mitglieder und Mitgliedsvereine ganz klar schützend hinter sich stellt.

Lesen Sie diesen Brief wie auch den betreffenden Artikel in den unten stehenden Links.

Verehrte Besucherinnen und Besucher,

ich möchte Sie darum bitten, sich von den Schützenvereinen sowohl Hannovers aber auch anderer deutscher Städte und Gemeinden selbst ein Bild zu machen. Besuchen sie die Schützenvereine in Ihrer Nähe, suchen Sie das Gespräch, lassen Sie sich ggf. selbst in eines der Sportgeräte einweisen.

Es gibt kaum ein schärferes und härteres Waffengesetz auf der Welt als das der Bundesrepublik Deutschland. Die Kontrollen vor dem Erwerb einer Schusswaffe sind unglaublich hoch, der Erwerb an strengste Auflagen und Vorgaben gebunden. Wer auf einfachere Weise an Schusswaffen geraten will, wird dies auf dem Schwarzmarkt in der Illegalität erreichen. Diese aber kann nur schwer - auch mit einer vermeintlichen Verschärfung des Waffenrechtes - reguliert werden. Letztendlich wird es nur die falschen treffen: Die, die ohnehin gewissenhaft und verantwortungsvoll mit den Sportgeräten umgehen, die sie besitzen.

Mit schießsportlichen Grüßen

Marcel Schimmelpfennig
(Pressewart)

Der Artikel in der FAZ: HIER

Die Klarstellung des DSB: HIER

Ein Rückblick auf das Weihnachtsfrühstück

Liebe Besucherinnen und Besucher, Liebe Schützenschwestern und -brüder,

einen Monat zu spät - selbst die Deutsche Bahn ist da schneller. Dieser Gedanke könnte einem beim Lesen der nun folgenden Zeilen durchaus in den Sinn kommen.
Lieber Leserinnen und Leser, für mich hat das alte Jahr mit einem Arbeitsunfall und einen gebrochenen Mittelfuß kein ganz so gutes Ende genommen. Daher hatte ich
für die Vereinsnachrichten erstmal keinen Gedanken über. Mea culpa. Das aber bedeutet jedoch nicht, dass ich dieses nicht nachholen kann und werde.

Unser 1. Vorsitzende, Thomas Löbl, hat einige Zeilen zum Jahresabschluss verfasst. Und diese möchte ich Ihnen und euch nicht vorenthalten:

Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder und liebe Jungschützen,

das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Wir haben dieses Jahr viel erlebt, unter anderem das Schützenfest 2015 welches uns wegen der Hitze immer in Erinnerung
bleiben wird.

Wie jedes Jahr beenden wir das Schützenjahr mit unserer Weihnachtsfeier, die dieses Jahr zur Abwechslung mal mit einem Weihnachtsfrühstück endete.

Das kam bei den Mitgliedern gut an (hoffe ich). Die Pokalverleihung fand also diesmal beim Kaffee statt und nicht wie die Jahre zuvor beim Bierchen.

Der großse Abräumer war dieses Jahr unser 1. Vorsitzender Thomas Löbl. U.a. Jagdlich 10mtr., Geldpokal, Gründerpokal und auch wieder den Schnappszahlenpokal.
Beim Geldpokal hat er wieder einmal gezeigt, dass er auch gute Teiler schießen kann - wenn er nur will. Insider wissen, was er damit meint.

Alles in allem war es aus der Sicht des 1. Vorsitzenden ein erfolgreiches Jahr mit der Hoffnung, dass es im Jahre 2016 mindestens genauso gut wird, wenn nicht sogar besser.

Ausführlicheres gibt es bei der JHV die im Januar stattfinden wird.
Die Einladungen dafür sind raus.

Ich wünsche allen Leserinnen ein gesegnetes Weihanchtsfest und ein frohes neues Jahr 2016.



Auch wenn Weihnachten und Neujahr bereits rum sind, möchte ich mich dennoch den Worten unseres Vorsitzenden anschließen. Auch in diesem Jahr gilt:
Besucherinnen und Besucher sind bei uns immer herzlich Willkommen. Schauen Sie rein und schnuppen Sie etwas von der schießsportlichen Atmosphäre!

Mit schützenbrüderlichen Grüßen

Marcel Schimmelpfennig
(Pressewart)

486. Schützenfest Hannover
03. – 12.07.2015

Schon seit 486 Jahren feiern die Hannoveraner einmal im Jahr ihr größtes Schützenfest der Welt. Dieses Prädikat besitzt Hannovers fünfte Jahreszeit vor allem deshalb, weil es in der Form seiner Veranstaltung und der Feier einzigartig ist. Und dass es sich über fast 500 Jahre in unsere Gegenwart hinein bewahrt hat ist – wenn nicht ein Beweis – ein starkes Indiz dafür, dass bei allem modernen Zeitgeist die Tradition in der Bevölkerung noch immer stark verwurzelt ist. Und dass Tradition und Moderne sich gegenseitig alles andere als Feind sind, dass bestätigen nicht zuletzt die großen Zahlen an Besuchern, die sich mit den Grünröcken gemeinsam in den Festzelten bis in die frühen Morgenstunden hinein vergnügen.

Das Schützenfest Hannover ist dabei nicht bloß eine alljährliche Versammlung von komisch anmutenden Trachtenvereinen, die ihre Gründungsdaten teilweise weit im 19. Jahrhundert verbuchen (einige stammen gar noch aus dem Mittelalter). Das Schützenfest Hannover ist vor allem auch ein Fest der Kulturen und Lebensweisen, die mittlerweile das gesellschaftliche Leben heterogenisieren. Nicht nur Schützinnen und Schützen sowie Spielleute aller musikalischer Couleur machen den größten Festumzug Europas – den traditionellen Schützenausmarsch – zu einem fröhlichen Spektakel. Auch Kulturgruppen aus aller Herren Länder dieser Erde bereichern diesen „grünen Bandwurm“, der sich quer durch Hannovers Innenstadt schlängelt, mit Traditionen und Gebräuchen, musikalischen Beilagen sowie farbenfrohen und phnatasievollen wie auch traditionellen Trachten verschiedenster Ethnien dieses Planeten. Darüber hinaus gibt es auf dem Festplatz auch das Gaypeople-Zelt: Ein Treffpunkt der sogenannten „LGBT-Szene“ in Hannover, der mittlerweile ganz regelmäßig und zahlreich auch von den Schützinnen und Schützen Hannovers bevölkert wird. Das Gaypeople-Zelt, es begann seine Existenzgeschichte anfangs noch versteckt hinter einem kleinen Biergarten, mit einem schmalen Zugang der durch ein beinahe unauffälliges Schild gekennzeichnet war. Vermutlich trauten sich die Veranstalter nicht, die Schützenfest-Besucher offen mit dem neuen Festzelt zu konfrontieren. Der Erfolg des Festzeltes, der über alle Altersgrenzen, Nationalitäten, ethnische Herkünfte und sexuelle Orientierung hinaus ging, nahm den Veranstaltern aber letztlich alle Sorgen, sodass das Gaypeople-Zelt letztlich eine exponierte Position direkt auf der Straße zum Haupteingang und in der Nähe des Rondells zugewiesen bekam. Mittlerweile hat sich das Zelt zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt entwickelt, in dem nicht zuletzt der Fanfarenzug der Schreberjugend Hannover sein Vereinsjubiläum ausgelassen feierte, und wo auch wir zu den Gästen zählten. Selbst der alljährliche Rundgang der ehemaligen Bruchmeister kommt an dieser Adresse einfach nicht mehr vorbei und bringt noch einmal richtig Schwung in die Festatmosphäre.

Schützenfest Hannover, das bedeutet Multikultur, Tradtion, Moderne; es bedeutet das überwinden alle gesellschaftlichen Grenzen in einer harmonisierenden Art und Weise, die durchaus Ihresgleichen sucht. Darum ist das Schützenfest, welches jedes Jahr am Freitag vor dem ersten Juli-Montag beginnt, ein Zeichen dafür, dass Traditionen wandelbar und doch erhaltbar und erhaltenswert sind; dass Traditionen unsere Wurzeln in die Vergangenheit darstellen, die – wenn man sie kappte – den wachsenden Baum der Gegenwart zu Fall brächten.

Feiern Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, auch in diesem Jahr wieder mit uns gemeinsam ein freudiges, farbenfrohes und erfolgreiches Schützenfest Hannover. Nehmen Sie doch einfach Mal Kontakt auf zu den Schützinnen und Schützen. Auch die Schützengesellschaft „Alte List“ zu Hannover 1980 e.V. heißt immer wieder gern neue Mitglieder Willkommen, die Spaß am Schießsport und an der Traditionspflege entwickeln können und möchten.

Noch ist es einige Wochen hin. Doch ich wünsche Ihnen und uns bereits jetzt ein großartiges und schönes 486. Schützenfest.

Mit schützenbrüderlichen Grüßen
Marcel Schimmelpfennig
(Pressewart)

Termine
und
Bekanntmachungen

Königsball SG "Alte List"
09.04.2016
Auch in diesem Jahr laden wir wieder herzlich zu unserem alljährlichen Königsball ein. Erneut bitten wir dazu in Bachelles Restaurant "Am Kräutergarten"

Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr

schriftliche Einladungen mit detaillierten Informationen sind bereits gesondert ergangen.


Königsball Freihand-Schützenges. Linden v. 1906
23.04.2016


Städtisches Schießen des
Verbandes Hannoverscher Schützenvereine


Termine u.a. am 28.05.2016
29.05.2016



487. Schützenfest Hannover

  • Freitag, 01.07.16:

    - 16.00 Uhr: Ökumenischer Schützengottesdienst in der Marktkirche
    - 19.00 Uhr: Verpflichtung der neuen Bruchmeister im Neuen Rathaus durch Oberbürgermeister Stefan Schostock, anschließend Marsch zum Festplatz


  • Sonntag, 03.07.16:

    Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt,
    Beginn: 10.00 Uhr Neues Rathaus